| Fassadenpreis 2009 |
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Der Architekt Markus Ott und der Handwerksbetrieb STASS „Der Stuckateur“ aus Saarbrücken sind für eine bemerkenswerte Leistung ausgezeichnet worden. Beim wohl wichtigsten Wettbewerb um erstklassige farbige Fassadengestaltung, dem Deutschen Fassadenpreis, belegten sie einen 2. Platz für die Gestaltung einer Einfamilienhaus-Fassade.
Prof. Jürgen Braun aus Stuttgart, Vorsitzender der Jury, und Michael Thompson, Geschäftsführer der Firma Brillux, zeichneten auf Gut Havichhorst die Preisträger aus ganz Deutschland aus. Sie würdigten ihre besonderen kreativen Leistungen und ihre hervorragende handwerkliche Arbeit an der Fassade, die zu einer attraktiven Architektursprache und einem lebenswerten Umfeld einen wichtigen Beitrag leisten.
In allen vier ausgelobten Kategorien wurden sehenswerte Objekte mit insgesamt 16.500 Euro Preisgeld prämiert. Neben den traditionell zahlreichen Einreichungen aus den Bereichen Wohn- und Geschäftshäuser, Öffentliche Gebäude sowie Historische Gebäude und Stilfassaden bewarben sich beim Wettbewerb 2009 auch viele gelungene Arbeiten für die Kategorie Industrie- und Gewerbebauten. In der ersten Kategorie (Wohn- und Geschäftshäuser) verlieh die Jury zwei 2. Preise. Mit einem von ihnen wurde die hohe konzeptionelle Qualität belohnt, die im farbigen Entwurf für ein neu erbautes Einfamilien-Wohnhaus in Saarbrücken steckt. Innerhalb der dicht bebauten Wohnstraße, der Nelkenstraße, fällt dieses Objekt auf, obwohl sich kein einziger Buntton auf der Fassade findet. Das Besondere: Das gesamte Haus besteht aus vorgefertigten Betonelementen. Bewusst wurde diese Modularität auch zur Gliederung und zur Farbgestaltung der Fassade verwendet. Profile teilen die Oberfläche in Felder, die den Abmessungen der Betonelemente entsprechen. Insgesamt vier fein ausgewählte Weiß- und Grautöne betonen diese Aufteilung, sodass ein harmonisches und lebendiges Raster entsteht. Understatement in unbunter Farbe – für diese Arbeit wurden der ausführende Betrieb STASS "Der Stuckateur" und der Architekt Markus Ott, beide Saarbrücken, ausgezeichnet. Die Jury belohnt damit eine Arbeit, die durch die Kombination aus hervorragender Idee des Architekten und sauberer handwerklicher Umsetzung der Stuckateure die Anforderungen auf besonders ansprechende Weise verwirklicht. Auch im nächsten Jahr wird Brillux, der führende Direktanbieter und Vollsortimenter im Lack- und Farbenbereich, den Deutschen Fassadenpreis ausschreiben. Mehr Informationen und die Teilnahmeunterlagen sind online unter www.fassadenpreis.de verfügbar. |
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Die Jury des Deutschen Fassadenpreises 2009: |
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Prof. Julia B. Bolles-Wilson BOLLES + WILSON, Münster
Prof. Jürgen Braun (Vorsitz) Büro Kiefner + Braun, Stuttgart/Mainz
Andreas Gabriel Chefredakteur ausbau+fassade, Geislingen
Matthias Heilig
Werner Schledt Dipl. Designer, Schledt + Schledt GmbH, Frankfurt a. M.
Ulrich Schweizer Chefredakteur Malerblatt, Stuttgart |
Dipl.-Ing. Elisabeth Plessen Architektin, Stuttgart
Dipl.-Ing. Burkhard Fröhlich Chefredakteur DBZ, Gütersloh
Klaus Halmburger Grafik-Designer und Fachjournalist, Murnau
Florian Peters
Prof. Frank R. Werner Bergische Universität, Wuppertal
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| Das Wohnhaus in Saarbrücken | ||
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Ein neu erbautes Wohnhaus in Saarbrücken spielt ansprechend mit klaren Formen und betonender Fassadenrasterung in Grautönen. | |
| Die Jury | ||
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Bei der 18. Ausschreibung des Deutschen Fassadenpreises konnte die Jury Preisträger in allen vorgesehenen Kategorien ermitteln. Aus mehreren hundert Einreichungen zeichnete das Preisgericht elf Beiträge aus. | |
| Die Preisträger: | ||
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Feierlicher Wettbewerbsabschluss: Am 23. September 2009 nahmen die Preisträger ihre Auszeichnungen auf Gut Havichhorst bei Münster entgegen. | |
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