Projekt KidsKlinik angelaufen
Bei einem Pressetermin in der Kinderklinik Winterberg stellte heute der Landesinnungsmeister der saarländischen Stuckateurinnung, Heinz Samson, das Projekt vor Ort vor. Hierbei geht es um die Neugestaltung des 120 Meter langen Verbindungsflurs von der Kinderklinik zum Haupthaus sowie des Eingangsbereichs und des Warteraums.
Die Kosten für die Umbau- und Renovierungsarbeiten belaufen sich auf rund 50.000 Euro. Die Arbeiten werden am 31. August 2009 unter der Anleitung von Fachleuten durch Lehrlinge des Ausbildungszentrums des AGV Bau Saar beginnen und sollen bis Ende dieses Jahres abgeschlossen sein. Die zum Einsatz kommenden Baumaterialen werden von Baustoffindustrie und Baustoffhandel kostenlos zur Verfügung gestellt.
Landesinnungsmeister Samson sowie die Geschäftsführerin der Winterberg-Kliniken, Frau Dr. Susann Breßlein, zeigten sich hoch erfreut, dass nun der Startschuss für dieses erste im Saarland durchgeführte Projekt gefallen ist. Leider konnte der Schirmherr der Aktion, Handball-Weltmeister Christian Schwarzer, heute nicht anwesend sein. Er ließ jedoch seine Grüße ausrichten und will sich so bald wie möglich über den Stand der Maßnahmen informieren.
Man darf also gespannt sein auf die von dem bekannten Saarbrücker Architekten Hubertus Wandel entworfenen Arbeiten zum Wohle unserer Kleinen.
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Ein erstes Treffen im Eingangsbereich der Kinderklinik: v.l.n.r.: Geschäftsführer Claus Weyers, Claudia und Oliver Heib (Stv Landesinnungsmeister), Volker Enke (Stv Landesinnungsmeister), Heinz Samson (Landsinnungsmeister), Hubertus Wandel (Architekt), Dr. Susann Breßlein (Geschäftsführerin Winterberg), Prof. Dr. Jens Möller (Chefarzt) und Sonja Hilzensauer (Pflegedirektorin)
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| Der neu zu gestaltende 120 Meter lange Verbindungsgang. |
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Dr. Susann Breßlein, Prof. Dr. Jens Möller, Sonja Hilzensauer |
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| Der stellvertretende Landesinnungsmeister Volker Enke mit Info´s zum Projekt Kids Klinik. |
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Landesinnungsmeister Heinz Samson und Architekt Hubertus Wandel |
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Die Landesinnung Saar Putz Stuck Trockenbau hat nun nach langen Gesprächen und Beratungen mit den Ärzten, Schwestern und Pflegern der Kinderklinik festgelegt, welche Arbeiten zur Verbesserung der allgemeinen Situation in diesem Bereich wünschenswert wären ohne dass in absehbarer Zeit Mittel aus dem Haushalt des Krankenhausträgers zu erwarten wären. Danach kristallisierten sich nachfolgende Wüsche zur optischen und akustischen Verbesserung und kindgerechteren Gestaltung in drei Bereichen heraus:
1.) Eingangshalle: Die Eingangshalle etwa 8,50 m x 11,00 m groß mit Stahlbetonwänden, einer Stahlbetondecke und großflächigen Glasfassaden sowie Steinzeugfußboden ist eine akustische Katastrophe. An der Stirnseite befinden sich die gesperrten Eingänge zu zwei Fahrstühlen, die aus hausinternen Gründen zur Überwachung des Personenverkehrs zu den Stationen, nur von der anderen Seite (Flurbereich) der Station zugänglich sind.
2.) Wartezimmer und Aufnahme: Dieser Bereich ist schlicht und einfach gehalten, Wände und Decken steril weiß, außer zwei Puppen und ein Aufsitzauto lässt Nichts auf eine Kinderklink schließen.
3.) Unterirdischer Transportflur: Der unterirdische etwa 120,00 m lange Transportflur von der Kinderstation zu den Therapie- und Behandlungsräumen sowie zu dem OP Trakt ist auf der einen Seite durch Kinder mit Märchenmotiven bemalt worden, die gegenüberliegende Seite ist wie die niedrige Decke in sterilem Weiß gehalten.
Diese drei Bereiche liegen allen Beteiligten wegen ihrer Mängel und ihrer Tristheit auf dem Gemüt und schreien nach Verbesserung und Abhilfe.
Unser Vorschlag zur Verbesserung der Situation wäre:
1) Eingangshalle: Die Eingangshalle erhält eine abgehängte Akustikdecke aus Gipskarton- Lochplatten mit Randfries, angepasster Beleuchtung mit den vorhandenen Pendelleuchten und die Wand mit den unerwünschten Fahrstuhleingängen wird mit einer Vorsatzschale verblendet, wobei Gestaltungselemente der gegenüberliegenden Betonwand auch in diese Vorsatzschale übernommen werden. Mit einem freundlichen neuen Farbanstrich wird der Bezug zu dem Anschlussflur und dem Wartezimmer hergestellt.
2) Wartezimmer und Aufnahme: Hier sollte nur ein freundlicher angepasster Anstrich und eine Bereicherung der Spielmöglichkeiten eine angenehmere Atmosphäre schaffen.
3.) Unterirdischer Transportflur: Dieser Flur ist der problematischste Bereich. Zum Einen können wegen der vorgegebenen Mindestbreite Gestalterische Elemente nur oberhalb des „Schrammbordes“ und nur in der Tiefe des Schrammbordes angebracht werden. Zum Anderen sind bei den Materialien die Brandschutzvorschriften einzuhalten. Eine Möglichkeit wäre die 17, jeweils etwa 6,50 m langen, Felder zwischen den Leuchten durch senkrechte farbige Lamellen aus A1 Material in einem gewissen Rhythmus optisch ansprechender zu gestalten um eine Unterbrechung der Länge zu erreichen. Die durch die Kinder gestaltete Bilderwand mit unterschiedlichen Motiven auf der anderen Seite sollte erhalten bleiben und eher noch durch den Rhythmus der Lamellen hervorgehoben und gegliedert werden.
Nach groben Schätzungen werden die von uns erwogenen Leistungen einen Marktwert von ca. 45.000,00 bis 50.000,00 € haben. Wir denken jedoch, dass die meisten Leistungen durch unsere Lehrbaustelle (Ausbildungszentrum des AGV Bau Saar) getätigt werden können.
Wir haben bereits einige Sponsoren gefunden (Brillux Sbr., Caparol, Promat, Weco Sbr. Weber & Broutin jetzt Weber & Maxit, Farben Klein Sbr.) und werden noch weitere Firmen und Produkthersteller um ein Sponsoring des Projektes bitten. Die Schirmherrschaft übernimmt „Handballweltmeister“ Christian genannt „Blacky“ Schwarzer.
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